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Praxis Hecker & Thome ATOS Klinik Heidelberg

Darmkrebsvorsorge

Früherkennung durch eine Darmspiegelung

Spätestens ab dem 50. Lebensjahr sollte man an die Durchführung einer Darmkrebsvorsorge denken, auch wenn man keinerlei Beschwerden oder Probleme hat (Früherkennung). Das hat damit zu tun, dass man Darmkrebs in den seltensten Fällen frühzeitig spürt. Treten größere Beschwerden auf, ist der Darmkrebs meist bereits weit fortgeschritten (z.B. durch Metastasen). Eine Therapie ist dann deutlich weniger vielversprechend als in den Anfangsstadien. Im Idealfall werden bereits die potentiellen Vorläuferstadien des Darmkrebses (Polypen, Adenome) erkannt und vollständig entfernt, damit sich erst gar kein Darmkrebs (Rektumkarzinom, Kolonkarzinom) bilden kann. Das Mittel der Wahl zur Darmkrebsvorsorge ist nach einhelliger Expertenmeinung daher die Durchführung einer Damspiegelung (Koloskopie). Nur durch diese Methode kann die Darmschleimhaut nicht nur betrachtet werden, sondern es lassen sich im selben Untersuchungsablauf eventuell vorhandenen Polypen (Adenome) auch bereits direkt entfernen.

Entstehung von Darmkrebs

Die meisten Karzinome entstehen in einem Zeitraum von 10-15 Jahren aus zunächst harmlosen Vorläuferstufen (Polypen, Adenome). In selteneren Fällen kann auch eine genetische Belastung vorliegen, wenn erstgradig Verwandte wie Eltern oder Geschwister in jungen Lebensjahren an Darmkrebs (Rektumkarzinom, Kolonkarzinom) erkranken. In diesen Fällen wird eine Darmkrebsvorsorge auch bereits vor dem 50. Lebensjahr empfohlen. Individuell kann Sie dazu der Spezialist beraten. Auch eine genetische Beratung kann sinnvoll sein. Das Mittel der Wahl zur Darmkrebsvorsorge ist nach einhelliger Expertenmeinung die Durchführung einer Damspiegelung (Koloskopie). Hierdurch kann nicht nur die Darmschleimhaut direkt betrachtet werden, sondern es lassen sich auch direkt im selben Untersuchungsablauf eventuell vorhandenen Polypen (Adenome) direkt entfernen.

Spätestens ab dem 50. Lebensjahr sollte jährlich ein Test auf okkuktes Blut im Stuhl durchgeführt werden. Dabei hat der moderne immunologische Stuhltest (iFOBT) den bislang durchgeführten guajakbasierten fäkalen Okkultbluttest (gFOBT, Haemoccult®, hemo FEC®) im Jahr 2017 abgelöst, da er genauer ist.